Von Trollblut und Schlangenzungen

Schon eine ganze Weile wollte ich über eine Figur wie Eirik Trollblut schreiben. Nun sind bislang zwei Kurzromane erschienen In mehrerer Hinsicht stellt diese Reihe für mich ein Novum dar: Weniger (aber immer noch etwas) Fantasy, mehr Historie; Ein Held, der auch mal Arschloch sein kann und wesentlich selbstbezogener ist als meine vorigen Protagonisten; Der Kurzroman als Erzählform, an die ich mich noch immer gewöhnen muss.

Die Idee dazu kommt, mal wieder, aus den Isländer-Sagas, vor allem von den Sagas von Gunnlaug Schlangenzunge und die Saga von dem scharfzünnigen Halli. Bei beiden handelt es sich um Skalden, die nicht nur mit dem Schwert auszuteilen wussten, sondern auch auch spitze bis vulgäre Verse zu schmieden vermochten. Auch so eine Figur sollte Eirik Trollblut sein, dessen Name bereits anrüchig klingt. Ein Held mit Köpfchen in Kontrast zu den rauen Recken der Wikinger, doch kein Feigling oder Schwächling. Kein Tralalala-Barde, der besingt, wie schön gar dieses oder jenes Blütelein ist, sondern die Rohheit des vorchristlichen Skandinaviens verkörpert und gleichzeitig zeigt, dass es sich bei diesen Menschen nicht um tumbe Barbaren handelt.

Das ist jedenfalls der Plan. Ich bin selber gespannt, wohin mich (und hoffentlich den Leser) diese Reise hinführt.

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Die Flucht aus dem Hades

Mal etwas ganz anderes: Ich durfte auf dem großartigen Block Fantastische Antike einen Artikel veröffentlichen! Und zwar geht es dabei um das Spiel „Hades“ von Supergiant. Nicht so sehr um das Game an sich, eher um den Stoff der Antike und wie die Entwickler damit umgegangen sind. Schaut doch mal rein.
Das Spiel ist übrigens absolut zu empfehlen, wenn ihr auf Rogue-Lites steht.

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Was der Jahreswechsel brachte

Oft kommen die Dinge auf eine Weise zusammen, die man nicht vorhersehen konnte.

Im November 2019 schrieb mich unvorhergesehen der Autor Stefan Hensch über Twitter an, ob ich nicht an einer Serie mitmachen wollte. Ich zögerte nicht lange und ein paar Wochen gab ich mein Debüt bei der Edition Bärenklau und ich durfte im Interview ein paar Fragen beantworten.

Die Alienwächter-Reihe ist gewiss ein Genre, mit dem ich noch nicht so viel Erfahrung habe. Es geht nicht nur um Außerirdische und knallharte Kerle, die Charaktere reisen auch durch die Dimensionen. Genug Spielraum also, um sich richtig auszutoben.

Man könnte sagen, mein Dasein an Schriftsteller nimmt langsam Form an. Doch noch gibt es nichts, auf das ich mich ausruhen könnte. Jetzt erst recht muss ich produktiv bleiben. Und schreiben.

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